"Diesen Beitrag gibt es auch als Podcast", erzählt mir mein Lieblings - Radiosender und verletzt dabei eine fundamentale journalistische Regel: Mindestens die Hälfte aller Hörer wird mit dem Hinweis überhaupt nichts anfangen können.
Die andere Hälfte freut sich, dass sie nicht mehr zu einer festen Uhrzeit am Radio kleben muss, um die Lieblingssendung zu belauschen. Denn die Sendungen gibt es nun auch im Netz, - jederzeit und überall abrufbar. Und was mich persönlich freut: Garantiert nicht unterbrochen von einer nervigen Falschfahrer-Meldung.
"Niemand verpasst mehr irgendwas" und "du bist dein eigener Programmchef": so könnte der Begriff "Podcast" auch übersetzt werden. Gemeinhin wird er aber so erklärt: Podcasts sind Sprach- und Tondateien, die aus dem Internet abgerufen und dann auf einen MP3-Player (Musikabspielgerät) übertragen werden können. Das Wort kombiniert die Begriff "iPod" (ein bekannter MP3 Player) und "Broadcast" (Englisch für Radioprogramm).
Neben professionellen Podcastern, wie etwa den Rundfunkanstalten, produzieren und veröffentlichen auch unzählige Amateure ihre Podcasts. Während nämlich der Betrieb eines "echten" Radiosenders ebenso teuer wie kompliziert ist, lassen sich Podcasts recht einfach produzieren. Neben einem internetfähigen Rechner brauchen Sie nur noch ein Mikrofon für wenige Euro sowie ein Aufzeichnungsprogramm für Sprache, das es gratis im Netz gibt.
Beispiel: der Fernweh - Podcast des Autors
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