Sie schreiben und korrigieren fleißig Artikel im freien Internetlexikon. Ihre selbst gedrehten Videos veröffentlichen Sie ebenso im Netz wie Ihre Fotos. Über die wiederum tauschen Sie sich eifrig in Communities aus, virtuellen Gemeinden Gleichgesinnter. Überhaupt schreiben Sie Ihre Gedanken umgehend in Blogs (Online-Tagebücher) und sprechen sie in Podcasts (Sprachbeiträge).
Das tun Sie gar nicht?
Bleiben Sie entspannt; Sie sind in bester Gesellschaft. "Keine Lust aufs Mitmachnetz", titelt die NRZ am 7. Sept. 2007: Die meisten Surfer konsumieren Inhalte, die eine Minderheit produziert. Auf gerade mal 5% beziffert die Zeitschrift "Chip" die Zahl aktiver Netznutzer. "Aktiv" ist dabei weit gefasst. Es genügt, gelegentlich einen Kommentar auf der Seite eines Anderen zu hinterlassen, um sich zu den 5% Aktivisten zählen zu dürfen.
Der Begriff "Mitmachnetz" ist somit eine Sprechblase und kein Massenphänomen. Das Netz überwindet (noch) nicht die Kluft zwischen Medienmachern und Medienkonsumenten. Das Netz macht nicht aus jedem einen Produzenten. - was vermutlich auch ganz gut ist.
Dennoch: Ambitionierten Menschen erschließt das Internet fast unendliche Möglichkeiten. Auch Sie können praktisch alles in Worten, Bildern, Tönen und Filmen verbreiten, was Sie immer schon los werden wollten. Dazu brauchen Sie zu Anfang nicht mehr Technik als die, mit der Sie dies hier lesen. Zudem können Sie Ihre Karriere als Journalist, Filmemacher oder Programmchefin im Netz fast kostenlos starten.
Interessiert? Gerne ich zeige ich Ihnen, wie im Netz mitmachen können, installiere Ihnen die notwendigen Dienste und erkläre sie Ihnen.
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